
Die bewusste Körperlichkeit der Intimität entfaltet sich in eine flächige Tiefe. Das Pastoral-Pittoreske flammt in den Formen und Farben der Künstlerin um die Wette mit Elementen der Einfachheit. Simplizität als Gestaltvermögen wird in den Bildkompositionen großgeschrieben, ebenso wie Ebenmaß und Figürlichkeit. Das Schwarzblaue der Flächigkeit verschmilzt mit der hervorstechenden Plastik des Privaten. Erst in der betrachtenden Zeitlichkeit vollziehen sich der Akt der eidetischen Reduktion auf das Wesentliche der Gestalt. Die Zärtlichkeit der Impulsivität, welche die Figuren umtreibt, obgleich sie im Moment gefangen zu sein scheinen, transfiguriert den Bezug zur impliziten Empathie des Subjektes zum Objekt.
Die Künstlerin stammt aus einer künstlerisch-arbeitenden Familie und beschäftigt sich eher mit Plastik aber auch mit Malerei und Graphik. Ihre Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen und haben verschiedene Auszeichungen und Preise gewonnen.