Kristina Flachs

Kurzvita
1983 in Heidelberg geboren
2000 Mittlere Reife an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg
2001 Ausbildung zur Modedesignerin an der B. Kehrer Berufsfachschule für Mode in Mannheim
2004 Abschluss als staatlich anerkannte Modedesignerin
2005 Beginn des Studiums an der freien Kunstakademie Mannheim
2006 Akademie-Ausstellung im Rahmen der „Lange Nacht der Museen“
2007 Akademie-Ausstellung im Rahmen der „Lange Nacht der Museen“
2008 Gruppenausstellung“ Neue Kunsthalle Mannheim“ im Hafenpark
2009 Abschluss mit Diplom an der Freien Kunstakademie Mannheim
2009 Gruppenausstellung der Diplomanten in der Freien Kunstakademie Mannheim U3

Vorstellung der Arbeiten
Öl auf Holz 76x103 „Baum 1“
Öl auf Holz 76x103 „Baum 2“
Öl auf Holz 76x103 „Stein 1“ Dream works
Öl auf Holz 20x20 Triptychon „Wasser“
Öl auf Holz 20x20 Pentaptychon „Erde“
Linoldruck auf Papier 30x40 „Traumarbeit 1“
Linoldruck auf Papier 30x40 „Traumarbeit 2“

Schwarz und Weiß sind dominierend in meinen Arbeiten, an Farben werden ausschließlich gedeckte Töne verwendet. Schwarz steht analog zu Weiß, es entspricht dem Absoluten und kann daher sowohl die Fülle des Lebens wie den totalen Mangel daran ausdrücken. Die Symbolik dieser nicht Bunten Farben steht, wie auch der Inhalt der Bilder unter dem Aspekt des Undifferenzierten, Abgründigen, zur Bezeichnung der Dunkelheit, des Urchaos.

Das Schwarz in den Bildern, insbesondere in den zwei großen Ölmalereien – steht für die Nacht des im Bild gezeigten Augenblicks. Helle Bäume, laublos, graben ihre Wurzeln in Böden und Hügel. Wurzeln sind die Erdung des kosmischen Aufstiegs, im Großen wie im Kleinen, bloß leblos, ohne Sinn und auf diese Weise tragen die Bäume die Geschichte mit ihrer defizitären Bewusstheit für das schon Vergangene, Gegebene im Heutigen weiter; jedoch ist durch haltungslose Figuren angezeigt, wie doch eine Einstellung in der Zeit eingestellt scheint – alles krümmt sich grotesk und skurril; selbst ein mächtiger alter Baum ist sich seiner eigenen Heiligkeit nicht mehr sicher.

In den Körpern steckt das Starre, Ohnmächtige, die Sonnenlicht zwischen den Wolken suchen oder aber in ihrer Isolation, wie auch in den kleinen Bildern, verrenkte körperliche Entscheidungen treffen.